Stell dir vor, es ist Krieg - nicht irgendwo weit weg, sondern hier in Europa. Die demokratische Politik ist gescheitert und faschistische Diktaturen haben die Macht übernommen. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie die 14-jährige Protagonistin aus Deutschland. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versucht sie mit ihrer Familie ein neues Leben zu beginnen. Weil sie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann sie nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Sie fühlt sich als Außenseiter und sehnt sich nach Hause. Doch wo ist das?


"Eine ebenso einfache wie geniale Idee: Mit einem kleinen Dreh stellt die Autorin unsere Alltagswirklichkeit auf den Kopf und zwingt uns, in einen hässlichen Zerrspiegel zu schauen." Deutschlandradio Kultur


Spieldauer ca. 50 min



Mitwirkende




Janne - Lisa Wittemer


Inszenierung - Ansgar Wilk

Ausstattung - Ulrike Beckers

Bühnenmusik - Max I. Milian

Regie- und Ausstattungsassistenz - Jonathan Kramer



Pressestimmen




„Ich, die Fremde

...Für 50 Minuten nimmt Lisa Wittemer als ,Das Ich‘ den Zuschauer in ein Leben mit, das den meisten aus eigener Erfahrung nicht mehr bekannt ist. Ein vom Krieg zerrüttetes Land, in dem der tägliche Gang, um Wasser für die Familie zu holen, das Letzte sein kann, das man tut, wenn ein Scharfschütze in einem Gebäude auf dem Weg auf der Lauer liegt, oder eine Granate auf der Straße explodiert... Das Stück behandelt das hochaktuelle Thema in Zeiten der Flüchtlingskrise aus einer Perspektive ohne Zahlen und Statistiken. Hinter jedem Geflüchteten steht eine Familie, ein Leben, eine Geschichte, die in dem Theaterstück in den Vordergrund geholt wird.“ (Süddeutsche Zeitung)


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„Als Mensch dritter Klasse in der Fremde

...Das aufrüttelnde Experiment, ,wo Kunst an Grenzen stößt‘, so Wilk, hat die Zuschauer zutiefst berührt... Lisa Wittemer vollzieht die Entwicklung eines Mädchens zur erwachsenen Frau mit einer beeindruckenden schauspielerischen Leistung. Als Flüchtling hat sie sich daran gewöhnt, als Mensch dritter Klasse behandelt zu werden und sich als Frau in einem fremden Kulturkreis zurechtzufinden. Ohne Aufenthaltsgenehmigung darf sie keine Schule besuchen und nicht arbeiten. Allmählich findet sie Freunde, spricht Arabisch, dennoch bleibt sie eine Fremde. Wird sie eines Tages wieder nach Hause zurückkehren können, und was ist dann?...“ (Münchner Merkur)


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Fotos


 

KRIEG

Ein Solostück von Janne Teller
aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeder


NEU: Premiere 3.11.2017


Eintritt 6.- € pro Schüler/in


Terminvereinbarung per Mail:

ulrike-beckers@neue-werkbuehne-muenchen.de

SPIELPLAN

Neue

Werkbühne

München

Krieg

SPIELZEIT 2017/2018