Neue


Werkbühne


München


















„Was ich von der Geschichte des armen Werther nur habe auffinden können, habe ich mit Fleiß gesammelt, und lege es euch hier vor und weiß, daß ihr mir´s danken werdet.“ (Vorwort zum Roman)


Goethe, Werther, Schullektüre - was geht uns das heute noch an? Liegt es an der Herz-zerreissenden Liebesgeschichte, deren Ende betroffen macht? Oder daran, dass jeder eine unglückliche Liebe nachvollziehen kann? Also ein Frage des Themas? Oder liegt es einfach nur daran, dass der gleiche Autor einige Jahre später mit dem “Faust” das woh bedeutsamste Werk der deutschen Literatur-geschichte veröffentlichte und man seitdem glaubt, dass alles von ihm lesenswert sei? Also eine Frage des Autors?


Kaum jemand kann sich heute noch vorstellen, was für ein 'Hammer' dieses Buch war, als es 1774 erschienen ist. Die Menschen trugen Werther-Frack und Werther-Mode, parfümierten sich mit Eau de Werther, sie sprachen in der Rhetorik des Romans, es brach ein unglaublicher Werther-Kult aus, Menschen aßen von Werther-Geschirren und tranken aus Werther-Tassen. Menschen pilgerten zu Werthers Grab. Und faszinierend ist, wie Goethe mit diesem Buch eine Sensation und einen gewaltigen Marketing-Erfolg hervorgebracht hat. Und was ist mit Werthers Selbstmord? Hat er sich umgebracht, weil er zu feige war, um Lotte zu kämpfen, oder weil seine Situation einfach auswegslos war? Fragen für heute an einen Roman des Sturm und Drang.



Mitwirkende




Werther - Ferdinand Ascher

Lotte - Anna Katharina Fleck


in wechselnden Rollen: Jürgen Füser, Julia Uttendorfer, Ansgar Wilk



Inszenierung - Herbert Müller

Ausstattung - Ulrike Beckers




Pressestimmen




„Die erste Liebe ist die einzige

Das Hoftheater Bergkirchen hat Goethes Klassiker in der ansprechenden Bearbeitung...in einer von gefühlvollen Klischees befreiten Form auf die Bühne gebracht. So tanzt das Ensemble zu fröhlicher lauter Schlagermusik, und es fehlt nicht witzigen Kommentaren... Den Zuschauern bei der Premiere hat die Inszenierung von der von Staub befreiten, anrührenden Liebesgeschichte gefallen...“ (Münchner Merkur)



„Ungemeine Bühnenpräsenz

Küss die Hand, schöne Frau, Ihre Augen sind so blau". Was für ein starker Auftakt für eine eher traurige Geschichte. Der Song der österreichischen Band EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) hätte fast vom Autor des Stückes stammen können, das am vergangenen Mittwoch im Hoftheater Bergkirchen eine gelungene Premiere hatte....Wie bringt man einen Briefroman auf die Bühne? Die Antwort: Indem man auf die moderne Fassung von Jochen Schölch, Chef des Münchner Metropoltheaters, zurückgreift, sie mit einer gehörigen Portion Musik unterschiedlichster Stilrichtungen aufpeppt, ein melancholisches, nebelverhangenes Bühnenbild zaubert (Ulrike Beckers) und Schauspieler mit ungemeiner Bühnenpräsenz nimmt...“ Süddeutsche Zeitung


Lesen Sie hier den ganzen Artikel




Fotos

 
WILLKOMMENWillkommen.html
ENSEMBLELeitung.html
INFORMATIONENINFO.html
KONTAKTKontaktNWM.html

SPIELPLAN

Mittel- und Oberstufe

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Ein Theaterstück von Jochen Schölch

nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe

für die Mittel- und Oberstufe

Spieldauer ca. 60 Minuten

Eintritt 6.- € pro Schüler/in


Terminvereinbarung per Mail:

ulrike-beckers@neue-werkbuehne-muenchen.de

SPIELZEIT 2015/2016

Der gute Mensch von Sezuan


Die Leiden des jungen Werther


norway.today